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Wasserversorgung

Eigenes Quellwasser

Die Gemeinde Stüsslingen wird primär durch eigenes Quellwasser versorgt. Die Quellen entspringen den Felsklüften der zweiten Jurakette. Zur Zeit sind vier Quellen gefasst, deren Erträge allerdings ausserordentlich stark schwanken. Es sind Ergiebigkeiten von rund 82 l/min bis rund 210 l/min gemessen worden. Um bei geringem Ertrag der gemeindeeigenen Quellen Versorgungsengpässe zu vermeiden, besteht eine Notwasserversorgung zur Nachbarsgemeinde Niedergösgen.

Versorgungsstruktur

Das Quellwasser - wie übrigens auch das Grundwasser aus Niedergösgen - wird mit Ozon aufbereitet. So kann eine einwandfreie Qualität desTrinkwassers garantiert werden. Das Trinkwasser wird in zwei verschiedenen Reservoirs gespeichert. Die beiden Reservoirs haben ein Speichervolumen von insgesamt 300 m3 Brauchwasser. Dies sichert die Versorgung von rund 1'200 Einwohnern. Die Löschwasserreserve beträgt 150 m3. Das Leitungsnetz der Gemeinde hat eine Gesamtlänge von rund zehn Kilometern. Nicht eingerechnet sind die Verbindungen zu den verschiedenen Höfen ausserhalb des Baugebietes, die über private Wasserversorgungen verfügen oder über private Leitungen an das Wassernetz der Gemeinde angeschlossen sind.

Hydraulische Verhältnisse

Die Wasserversrogung ist aufgeteilt in eine Hochzone (480 - 520 m.ü.M) und eine Niederzone (445 - 492 m.ü.M). Das Wasser wird ab dem zentralen Stufenpumpwerk von der Niederzone ins Hochzonenreservoir befördert. Das Trinkwasser aus Niedergösgen wird gewöhnlich im Freigefälle bezogen. Werden grössere Mengen benötigt, wird eine Stufenpumpe zugeschaltet.